SNELTING Mützen – eine my pulli & Snelting Kollaboration

Die Snelting-Mützen sind das Produkt des Masterprojekts der Design Absolventin Friederike Snelting. Wir von my pulli haben sie bei der Produktion unterstützt und freuen uns Ihnen hier die fertigen Mützen präsentieren zu dürfen. Friederike Snelting hat sich mit Ihrer Arbeit, die Frage gestellt: Wie nachhaltig kann Mode produziert werden? Mehr dazu erfahren Sie unten.

Über die Designerin & die Kollektion

Als Designerin ist Friederike Snelting der festen Überzeugung, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und dem Einfluss ihrer entwickelten Mode auf die Umwelt intensiv auseinanderzusetzen. Sie hat Anfang des Jahres ihren Master in Menswear Modedesign am London College of Fashion absolviert und in my pulli einen Partner gefunden, der sie bei der Entwicklung von hochwertigen Strickmützen unterstützt.

Zusammenarbeit mit my pulli

Durch die Zusammenarbeit mit my pulli werden die Strickmützen in einer europäischen Strickerei mit fairen Arbeitsbedingungen und zu gerechten Löhnen produziert und sind somit auch in sozialer Sicht nachhaltig.

Das verwendete Strickgarn ist von “Südwolle”, einem Unternehmen, das sich stark für die Produktion von mulesing-freien Garnen einsetzt. Aus gleichem Garn werden die my pulli Mützen gefertigt. Es besteht aus 100% Merino Wolle und ist somit biologisch abbaubar und hat einen wärmenden Tragekomfort.

Die Strickmützen sind nur ein Teil der Kollektion, die Friederike entworfen hat. Die restliche Kollektion besteht aus dicken wattierten Jacken und Mänteln, welche über innovative Materialien verfügt: Von der Wattierung aus recycelten PET-Flaschen über recycelte Reißverschlüsse bis hin zu recyceltem Polyamid der ohne den Verbrauch von Wasser gefärbt wurde.

Das Ziel: Recycelte Materialien

Das Ziel des Projektes war es, so viele recycelte und umweltfreundliche Materialien zu benutzen wie nur möglich ist. Schnell wurde klar, dass die Beschaffung dieser Materialien im Rahmen einer Masterarbeit nur bedingt möglich war.
Denn die geforderten Mengen und/oder Preise waren oft zu hoch, die Farbauswahl bei Lagerware meist unattraktiv und der Support von Studierenden oft nicht ausgeprägt. Somit war die Suche nach externen Partnern, die sich für ihr nachhaltiges Konzept interessieren und dieses unterstützen, essentiell.

Friederike Snelting: Fazit & Kontakt

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Entwickeln einer 100%igen nachhaltigen Kollektion im Rahmen eines Abschlussprojekts leider nicht möglich ist und Materialalternativen aufgrund von mangelnder Verfügbarkeit ausgewählt werden müssen.

Glücklicherweise konnte Friederike zahlreiche Partner finden, die sie hauptsächlich durch Materialspenden unterstützt haben, darunter Marken wie Gütermann mit recyceltem Nähgarn, Cortec mit Kleiderbügeln aus Gras oder Frankenberger mit recycelten Futterstoffen. Oder eben das my pulli Team, das Friederike bei der Produktentwicklung, Programmierung und Produktion der Strickmützen unterstützt hat.

Wichtig ist, dass sich DesignerInnen, Hersteller, ProduzentInnen und alle, die an einer Kollektionserstellung beteiligt sind, mit dem Einsatz nachhaltiger Materialien und der Herstellung unter ethischen Arbeitsbedingungen beschäftigen und dies bei der Auswahl von Material und Herstellern berücksichtigen.

Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und das Angebot nachhaltiger Mode und Slow Fashion muss wachsen. Wir freuen uns, dass wir mit so einer zukunftsorientierten jungen Designerin zusammenarbeiten durften. Auf Instagram können Sie Friederikes Portfolio ansehen.

Friederike Snelting
M.A. Design
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